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Evangelischen Kirche von Westfalen

 

Jubiläum
 

Umgang mit sexueller Gewalt

 

Zehn Jahre Ansprechpersonen für sexuelle Gewalt und Belästigung in der Evangelischen Kirche von Westfalen

1998 verabschiedete die EKvW die Handreichung zum Umgang mit sexueller Gewalt. Mit der Festveranstaltung am 2. Dezember 2008 wurde die Arbeit der ersten zehn Jahre gewürdigt. Die Veranstaltung begann um 15 Uhr mit einem Gottesdienst in der Kapelle von Haus Villigst, Schwerte. Den Festvortrag "Und trotzdem bin ich nicht gänzlich auseinander gefallen - Sexueller Missbrauch und Religiosität" hielt Dr. Barbara Haslbeck, Universität Passau. Im Vorfeld stand Frau Haslbeck der Kirchenzeitung "Unsere Kirche" für ein Interview zur Verfügung. Den Text finden Sie hier.

Die Landessynode 2008 hat dankend den Bericht der Kirchenleitung über die Arbeit zur sexuellen Gewalt und Belästigung in der Evangelischen Kirche von Westfalen (1998 - 2008) entgegengenommen. Den Originalbericht können Sie hier herunterladen.

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Ein DIN A2-Plakat informiert über die neue Aktion der Ansprechpersonen für die Handreichung zum Umgang mit sexueller Gewalt in der Kirche.
Sexuelle Gewalt und Belästigung sind im kirchlichen Kontext kein Tabu - sprich darüber!
Das Plakat ist im Frauenreferat der EKvW erhältlich. Eine DIN A4-Version des Plakates gibt es als Download.

Angestoßen durch das Schwerpunktthema "Gemeinschaft von Frauen und Männern in der Kirche" in den Jahren 1993 und 1994 und als ein Ergebnis der ökumenischen Dekade "Solidarität der Kirchen mit den Frauen" wurde das Thema "Sexualität, Gewalt und Kirche" in die Landeskirche eingebracht und auf der Landessynode 1997 kontrovers diskutiert. Die Ausarbeitung der eingesetzten Arbeitsgruppe wurde erstmals 1998 als "Handreichung zur Problematik sexueller Gewalt" für die Kirchengemeinden, Kirchenkreise, Ämter und Einrichtungen der EKvW veröffentlicht. Diese Handreichung will dazu beitragen, das Thema "Sexuelle Gewalt" von Verharmlosungsstrategien zu befreien und aus der gesellschaftlichen und kirchlichen Tabuisierung herauszuführen.

Die 2005 veröffentlichte Arbeitshilfe "Verantwortliches Handeln im Falle sexueller Gewalt und Belästigung in der Kirche" ist eine Fortschreibung der Handreichung zum Umgang mit sexueller Gewalt. Sie enthält

  • theologische und beraterische Einsichten,
  • Konkretionen, z.B. im Blick auf Erstgespräche mit Menschen, die von sexueller Gewalt oder Belästigung betroffen sind, und
  • eine Übersicht der rechtlichen Grundlagen, insofern sie sich seit Erscheinen der ersten Handreichung verändert haben.

Kern der Arbeitshilfe sind Verfahrensschritte, die ein verantwortliches Handeln im Falle sexueller Gewalt und Belästigung sicherstellen sollen.

Sollte in Ihrem Kirchenkreis keine Ansprechperson benannt sein, wenden Sie sich bitte an die Ansprechpartnerin der EKvW, Frau Britta Jüngst (E-Mail), Frauenreferat der EKvW, bzw. den Ansprechpartner der EKvW, Herrn Elmar Knipp (E-Mail), Hauptstelle für Familienberatung der Evangelischen Kirche von Westfalen in der Diakonie.

Die Fortschreibung "Verantwortliches Handeln im Falle sexueller Gewalt und Belästigung in der Kirche" kann auch direkt im Frauenreferat der EKvW (E-Mail) bestellt werden. Die Handreichung zum Umgang mit sexueller Gewalt steht nur noch als pdf-Datei (Download auf dieser Seite) zur Verfügung.

 

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